Rückenschmerzen lindern

Balance für Körper und Seele

Burnout verhindern, aber wie?

 Obwohl es kaum jemandem bewusst ist, haben auch wir Menschen eine genetische Uhr, die durch den Rhythmus der Jahreszeiten beeinflusst wird und sich im Laufe eines Tages durch Gipfel und Täler bemerkbar machen.

Wissenschaftliche Forschungen entdeckten bereits in den 1970er Jahren, dass wir auch im Wachzustand natürliche 90- bis 120-minütige sogenannte ultradiane Bewusstseinsveränderungen erleben. Der Begriff ultradian bezeichnet Rhythmen, die sich mehrmals am Tag zyklisch wiederholen und in Stunden, Minuten, ja sogar Sekunden gemessen werden können. Wir spüren etwa 12-16-mal am Tag die Wirkung der vielen 90- bis 120-minütigen ultradianen Rhythmen, die die Aktivitäts- und Ruhephasen unseres gesamten psychischen und körperlichen Systems regulieren.

In der 20-minütigen Regenerationsphase des grundlegenden Ruhe-Aktivitäts-Zyklus holt unsere Seele-Körper-Einheit einen großen Teil der „Hausarbeit“ nach  und sorgt dafür, dass unsere komplexen Systeme reibungslos zusammenarbeiten können. Botenstoffe befördern Signale zwischen Seele und Körper, um wichtige Heil- und Wachstumsprozesse zu integrieren. Im Innern unserer Knochen werden in jeder Sekunde Millionen neuer Blutzellen gebildet, die jede einzelne Zelle mit Sauerstoff und Nährstoffen versorgen. Die Milliarden von Zellen, aus denen der Körper besteht, füllen winzige Bläschen an ihren Innenwänden wieder auf und lagern dort Botenstoffe ab. Diese Speicher werden geleert, wenn in der Aktivitätsphase Instruktionen an das Gehirn, das zentrale Nervensystem und die Organe weitergeleitet werden. Der Körper ist in jenen Ruhephasen damit beschäftigt, die Energievorräte in der Hypophyse, im Hypothalamus, in den Nebennieren und im endokrinen System aufzufüllen, damit wir in der Lage sind, während der nächsten aktiven Phase unseres Grundzyklus aus Aktivität, Regeneration und Heilung wieder unser Bestes zu geben.

Das heißt, dass die 20-minütige Regenerationsphase des grundlegenden Aktivitäts-Ruhe-Zyklus entscheidend für die optimale Leistung aller wichtigen Selbstregulationssysteme ist. Diese Regenerationsphase des Zyklus ist eine dringend notwendige Pause von den psychischen Belastungen der Umwelt mit ihren ständigen Anforderungen, die es uns ermöglicht, uns den unerledigten seelisch-körperlichen Aufgaben zu widmen. Unser Geist wendet sich in diesen Zeiten stärker nach innen, um Ereignisse aus der Vergangenheit zu verarbeiten und neue Erkenntnisse und Bedeutungen daraus abzuleiten, während unser Unbewusstes versucht, das ganze zusammenzufassen und darin einen Sinn zu erkennen. Im Alltag wirkt sich der Ruhe- und Aktivitätszyklus am stärksten auf unsere geistige und körperliche Leistungsfähigkeit aus, auf das lernen und auf die Fähigkeit, Probleme zu lösen.

Zu den Schlüsselfaktoren, die Leistung, Kreativität und Lernen beeinflussen und die während des 90-120-minütigen Zyklus ansteigen und wieder abnehmen gehören:

Je weniger wir unsere natürlichen ultradianen Rhythmen beachten, umso weniger sind sie uns bewusst. Die meisten Menschen haben mittlerweile den Kontakt zu dem natürlichen Bedürfnis nach körperlicher Regeneration und nach Wiederherstellung des seelischen Gleichgewichts vollständig verloren und das, obwohl die Evolution mehr als hundert Jahre gebraucht hat, um diese Zyklen geistig, körperlich und auch genetisch bei uns zu verankern.

Eine Zeit lang können wir fehlende Erholung wohl aushalten, aber wenn der Stress chronisch wird, fügen wir uns selbst Schaden zu. Stress nimmt uns Kraft und reduziert die Botenstoffe, die überall im Körper gespeichert sind. Stress überflutet den Körper mit Erschöpfungstoxinen, die zahlreiche Störungen auslösen. Übersehen wir die ersten Hinweise, dass wir eine Pause machen sollten, beginnt ein solcher Stresszyklus. Wen wir uns zwingen weiterzuarbeiten, glaubt der Körper, es gäbe einen wichtigen Grund dafür und hilft uns, indem er zusätzliche Stress-Botenstoffe aussendet und die Regenerationsphase aufschiebt. Wenn wir ständig die Forderung unserer Seele-Körper-Einheit nach einer Periode ultradianer Heilung missachten, akkumulieren sich Stress und Erschöpfung und wir fallen dem ultradianen Stresssyndrom zum Opfer.

Das ultradiane Stresssyndrom umfasst zahlreiche lebensbeeinträchtigende psychosomatische Symptome, die entstehen, weil wir ständig die Hinweise ignorieren, eine Ruhepause einzulegen. Ultradianer Stress kann zu Gedächtnis- und Lernstörungen, zu Unfällen, Erschöpfungszuständen und selbstzerstörerischen Tendenzen führen. Er beeinträchtigt die Leistungsfähigkeit, das Wohlbefinden und die persönlichen Beziehungen eines Menschen. Alle seine Symptome haben eine Ursache: Das natürliche Bedürfnis nach Regeneration wird vernachlässigt, was zu körperlicher und seelischer Erschöpfung führt. Doch auch wesentlich ernstere stressbedingte Störungen sind möglich, beispielweise Herzkrankheiten, Schlaganfälle, Tinnitus und eine Vielzahl von psychosomatischen Symptomen wie Kopfschmerzen, Rückenschmerzen, Bluthochdruck, Magengeschwüre, Asthma, Hautkrankheiten, Depressionen, Angstzustände, Schlaflosigkeit, Übergewicht und zwanghaftes Essverhalten, Abwehrschwäche und eine Anfälligkeit für Erkältungen, Grippe und alle möglichen anderen Infektionskrankheiten, die dem Betroffenen oft sehr gelegen kommen.

Halten Sie sich wieder an die notwendigen Erholungspausen, funktionierten glücklicherweise auch wieder die Prozesse der Selbstregulation Ihrer Einheit von Körper und Seele. Die Produktion der lebenswichtigen Botenstoffe läuft erneut an und das optimale gesunde Gleichgewicht stellt sich wieder her. Geschieht dies, können sogar langwierige Störungen, die durch ultradianen Stress verursacht wurden, wieder geheilt werden.

Durch Beantwortung der folgenden zehn Fragen können Sie herausfinden, ob Sie unter dem ultradianen Stresssyndrom leiden:

 

  1. Leiden Sie unter stressbedingten Gesundheitsproblemen, zum Beispiel Rückenschmerzen, Spannungskopfschmerzen, Magenerkrankungen oder Verdauungsstörungen, Hautkrankheiten, Asthma oder hohem Blutdruck?

  2. Leiden Sie unter Anfällen von Depression und mangelndem Selbstvertrauen oder fühlen Sie sich tagsüber psychisch erschöpft?

  3. Vergessen Sie, wenn Sie übermüdet sind, häufig Namen oder bestimmte Wörter oder kommt es häufig vor, dass Sie dann nicht mehr wissen, wo Sie etwas hingelegt haben?

  4. Leiden Sie zu bestimmten Tageszeiten unter Stimmungsschwankungen, Reizbarkeit, Ungeduld, vorübergehender schlechter Laune, Nervosität oder sogar unter Weinkrämpfen?

  5. Leiden Sie unter einer Essstörung, die Sie nicht unter Kontrolle bringen können? Neigen Sie dazu, am späten Nachmittag oder frühen Abend zu viel zu essen, oder naschen Sie den ganzen Tag über Süßigkeiten?

  6. Sind Sie süchtig nach Alkohol, Zigaretten, Kaffee, Schokolade, Cola-Getränken oder anderen möglicherweise schädlichen Substanzen, mit denen Sie Ihre Stimmung verbessern oder sich beruhigen wollen?

  7. Leiden Sie unter nervösen Angewohnheiten, wie zum Beispiel Nägelkauen und nervösen Zuckungen, oder ziehen Sie sich häufig an den Haaren oder lutschen an den Fingern?

  8. Nehmen Sie Beziehungen zu anderen Menschen als stressig und konfliktträchtig war? Haben Sie häufig das Gefühl, dass Sie in Gesellschaft etwas nicht begreifen oder andere Menschen missverstehen?

  9. Sind Sie ein sogenannter Unglücksrabe? Stoßen Sie sich an allem? Werfen Sie Gegenstände um oder vergießen Sie Ihr Getränk? Machen Sie bei Arbeiten, die akribische Feinarbeit verlangen, nach ein, zwei Stunden viele Fehler, auch wenn Sie sich vorher gut konzentrieren konnten?

  10. Schlafen Sie in der Regel schlecht ein und wachen Sie morgens auf und haben das Gefühl, nicht wirklich ausgeschlafen und erfrischt zu sein?

 

Wenn Sie eines dieser Symptome bei sich selbst erkennen, kann das mit den Auswirkungen des ultradianen Stresssyndroms zusammenhängen. Die Umwelt hat Sie so überfordert, dass sie die Signale für eine ultradiane Heilperiode überhört haben.

Welches sind die „Mach-mal-Pause“-Signale?

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Mach mal Pause.pdf (172.99KB)
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(Textinhalte dieser Seite frei nach Ernest Rossi & David Nimmons)